Von wegen Lisbeth ist Headliner beim Pfingst Open Air

10. Mai 2019

Umsonst und Draußen-Festival im Löwental

»Here comes the sun« – das war und ist das heimliche Motto des Pfingst Open Airs in Essen-Werden, denn zum 37. Mal erfolgt mit der Veranstaltung der musikalische Startschuss für den Sommer im Ruhrgebiet.

Das Festival wird am Pfingstmontag, 10. Juni 2019 wieder bei freiem Eintritt auf den idyllischen Wiesen im Löwental (Essen-Werden) an der Ruhr stattfinden, und zwar zum 37. Mal!

Das ehemalige Strandbad im Löwental bietet die optimale Kulisse für eine kostenlose Großveranstaltung. Musik und Natur gehen im Ruhrtal eine perfekte Symbiose ein. Das Gelände mit zwei Bühnen liegt direkt am Ufer des Flusses und bietet den Rahmen, um das Pfingst-Wochenende ausklingen zu lassen und den musikalischen Zeitgeist ins Stammhirn aufzusaugen.

Rock, Pop und Clubklänge sind in ihren besten Momenten pure Lebensfreude. Das Pfingst Open Air präsentiert jedes Jahr musikalische Neuentdeckungen, aktuelle Helden und lokalen Nachwuchs auf zwei Bühnen. Künstler wie Donots, Die Orsons, MC Fitti, Mighty Oaks, Prinz Pi, Feine Sahne Fischfilet, The Whitest Boy Alive, Kreator, Gentleman, Clueso, oder Fünf Sterne Deluxe haben in den zurückliegenden Jahren Besucher aus der gesamten Region begeistert.

»Von wegen Lisbeth« ist Headliner

Headliner Von Wegen Lisbeth bringen zwar mittlerweile problemlos die Konzerthallen von Kiel bis Freiburg zum Tanzen, klingen aber trotz Refrains, die einem wochenlang im Ohr bleiben, auch 2019 noch angenehm sperrig und dabei stets unverwechselbar. Die Berliner Indie-Pop-Band war bereits mit Element of Crime und AnnenMAyKantereit auf Tour. Gerade ist ihr Album »sweetlilly93@hotmail.com« herausgekommen.

Nichtsdestotrotz dürfen Rockfans sich auf Adam Angst freuen. Die Band um Frontmann Felix Schönfuss beweist, dass Sozialkritik nicht gleichbedeutend sein muss mit plumpen Parolen. Es geht anders und es geht besser: Mit einer unmissverständlichen und präzisen Wortwahl, die nur so vor kleinen Details wimmelt.

Im Vorfeld kommen die lokalen Helden Banda Senderos mit einer Menge Pop, Reggae und Dancelhall im Gepäck. Auf ihren musikalischen Pfaden (spanisch: senderos) liegen unterschiedliche Einflüsse und Stile, die in einem eigenen Bandasound aus tanzbarem Reggae, poppigem Trap oder HipHop zusammengeführt werden. Doch bevor es soweit ist, verbindet Goldroger Rap mit E-Gitarrenriffs und Reggae auf der Bühne. Davor beweist der Ulmer Singer-Songwriter Luke Noa feines Gespür für Songs und Sounds aus Pop, Soul, HipHop und Folk. Für weitere Sommergefühle sorgen Drens mit Surfpunk. Den Auftakt auf der großen Bühne macht König Kobra.

Elektronische Wiese

Auf der elektronischen Wiese lädt der Essener Frankey zur Techno Tanzreise. Ribn (Dance, Electronic), Marcus Sur (Dance, Electronic), Onquiet (House, Nu-Disco) und RaumAcht (Electro) sind die weiteren Acts der 16. elektronischen Wiese.

Auf überflüssigen Schnickschnack wird hier verzichtet. Es geht vor allem um das Wohlbefinden der Besucher. Abseits der Bühne laden weitläufige Rasenflächen zum Verweilen ein, kulinarische Genüsse verwöhnen den Gaumen der Besucher, ein interessantes Angebot an Ständen hat schon so manche verschollen geglaubte Vinyl-Maxi wieder zum Vorschein gebracht und Abenteuer-Spielplätze bringen auch den ganz jungen Pop- und Rockmusik-Fans jede Menge Spaß.

Acts große Bühne
Von wegen Lisbeth | Adam Angst | Banda Senderos | Goldroger | Luke Noa | Drens | König Kobra | 7ules
Acts Elektronische Wiese
Frankey | Ribn | Marcus Sur | Onquiet | RaumAcht

10.06.2019 | Beginn: 13:00 Uhr | Essen-Werden | Mehr Infos

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