Salon 2030 – Musikalischer Prolog und Konzert mit Nils-Christopher & Johannes Nebel

22. Januar 2020

Vor zehn Jahren verwandelte sich das Ruhrgebiet in RUHR.2010, die Kulturhauptstadt Europas. Nun ist es Zehn nach Zehn. Zeit sich zu erinnern, das Jubiläum zu feiern und über die Zukunft der Kulturmetropole Ruhr zu sprechen.

»Zehn nach Zehn« lädt Alle ein mitzureden, mitzugestalten, mitzumachen. Der »Salon 2030« in Halle 5 auf Zollverein wird zum Treffpunkt und zur Dialogwerkstatt, zum Veranstaltungsraum und Club. Einfach vorbeikommen und mitfeiern! Alle sind eingeladen, mit den Podiumsgästen zu diskutieren.

Musikalisch gestalten Singer-Songwriter Nils-Christopher und Bassist Johannes Nebel das Panel – die Diskussion beschäftigt sich mit dem Thema »Kulturmetropole RUHR in Europa. Europa in der Kulturmetropole RUHR«.

Singer-Songwriter Nils-Christopher und Bassist Johannes Nebel lernten sich während des Jazz-Studiums an der Folkwang Universität der Künste kennen. Mit dem 2016 veröffentlichten Album »Need to move at last« kommt Nils-Christopher zurück zur Gitarre als Begleitinstrument und bringt mehr Soul und Singer-Songwriter-Style in seine Musik. Die holzige Instrumentierung erzeugt jene Intimität und Wärme, die es braucht, um den tiefgreifenden Songs gerecht zu werden.

Für die Gestaltung des »Salon 2030« hat die Künstlerin Ursula Meyer eine 10 mal 12 Meter große Installation entworfen. Ein wogendes Geflecht aus Stoffbahnen, das über den Köpfen der Besucherinnen und Besucher schwebt, steht symbolisch für die vielfältige Kulturmetropole Ruhr mit ihren städteübergreifenden Verbindungslinien.

Kulturmetropole RUHR in Europa. Europa in der Kulturmetropole RUHR.

Eines der großen Ziele von RUHR.2010 war es, das Ruhrgebiet als neue Kulturmetropole in Europa zu profilieren und dauerhaft in den europäischen Kultur-Netzwerken zu verankern. In 2010 gab es ein dichtes Programm an internationalen Austauschformaten, europäischen Kooperationen und Netzwerkaktivitäten. Allein über das TWINS-Projekt waren mehr als 100 europäische Partnerstädte an RUHR.2010 beteiligt. Was ist geblieben, was war von Dauer?

In einer Gesprächsrunde mit Gästen aus dem europäischen Umfeld der Kulturhauptstadt Europas und ehemals Verantwortlichen von RUHR.2010 gehen die Panelteilnehmenden der Frage nach, ob das internationale Interesse am kulturellen Wandel einer ehemaligen Industrieregion auch heute noch vorhanden ist. Wie blickt Europa heute auf das Ruhrgebiet? Und: Was hat die Kulturmetropole Ruhr Europa heute noch zu bieten?

Folgende Gäste wer­den auf dem Po­di­um dis­ku­tie­ren: Dr. Vera Battis-Reese, Geschäftsführerin der Kultur Ruhr GmbH, Prof. Dieter Gorny, Geschäftsführer des european centre for creative economy – ecce GmbH, Stefan Hilterhaus, künstlerischer Leiter und Geschäftsführer PACT Zollverein, Prof. Hanns-Dietrich Schmidt, ECoC-Berater (European Capital of Culture), Oeds Westerhof, Kulturhauptstadt Europas Leeuwarden 2018. Die Moderation übernimmt Michael Köhler.

23.01.2020 | Halle 5 [A5], Welterbe Zollverein | Mehr Info

17:30 – 18:00 Uhr | Nils-Christopher & Johannes Nebel: Musikalischer Prolog
18:00 – 20:00 Uhr | Panel zum Thema »Kulturmetropole RUHR in Europa. Europa in der Kulturmetropole RUHR«
20:00 – 21:00 Uhr | Konzert mit Nils-Christopher & Johannes Nebel

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