Salon 2030 – Musikalischer Prolog und Konzert mit Marie Mokati

23. Januar 2020

Vor zehn Jahren verwandelte sich das Ruhrgebiet in RUHR.2010, die Kulturhauptstadt Europas. Nun ist es Zehn nach Zehn. Zeit sich zu erinnern, das Jubiläum zu feiern und über die Zukunft der Kulturmetropole Ruhr zu sprechen.

»Zehn nach Zehn« lädt Alle ein mitzureden, mitzugestalten, mitzumachen. Der »Salon 2030« in Halle 5 auf Zollverein wird zum Treffpunkt und zur Dialogwerkstatt, zum Veranstaltungsraum und Club. Einfach vorbeikommen und mitfeiern! Alle sind eingeladen, mit den Podiumsgästen zu diskutieren.

Musikalisch gestaltet die Band »Marie Mokati« das Panel – die Diskussion beschäftigt sich mit dem Thema »Geschichte und Erinnerung. Die Zukunft der Industriekultur«.

»Marie Mokati« verbindet Intimität mit Offensive, Akustik mit Elektronik, ohne Scheu davor, Konventionen zu sprengen. Mit Jazz als Grundlage der Improvisation, bedient sich die Formation verschiedener Genres und schafft es, Jazz und Pop nahtlos ineinanderfließen zu lassen. Sängerin Marie Daniels gibt gemeinsam mit Philipp Humburg (Gitarre), Moritz Götzen (Bass) und Karl-F. Degenhardt (Drums) den musikalischen Erzählungen mit ausdrucksstarker Stimme ehrliche Bedeutung.

Für die Gestaltung des »Salon 2030« hat die Künstlerin Ursula Meyer eine 10 mal 12 Meter große Installation entworfen. Ein wogendes Geflecht aus Stoffbahnen, das über den Köpfen der Besucherinnen und Besucher schwebt, steht symbolisch für die vielfältige Kulturmetropole Ruhr mit ihren städteübergreifenden Verbindungslinien.

»Geschichte und Erinnerung. Die Zukunft der Industriekultur«.

Industriekultur ist Erinnerungskultur. Aber wie kann die Industriekultur zukunftsfähig bleiben, vor allem nach Ende des aktiven Steinkohlenbergbaus? Und kann der Erweiterungsantrag des Welterbe-Titels auf die Industriekultur der gesamten Metropole Ruhr dabei eine entscheidende Rolle spielen?

Es gilt, die Entwicklungen, die durch IBA Emscher Park, Initiativen des RVR und der Landschaftsverbände vorangebracht wurden, in der nationalen Wahrnehmung und Förderung zu verankern.

Folgende Gäste wer­den auf dem Po­di­um dis­ku­tie­ren: Prof. Dr. Stefan Brüggerhoff, Direktor Deutsches Bergbau-Museum Bochum, Ursula Mehrfeld, Geschäftsführerin Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur, Prof. Dr. Stefan Goch, Vorsitzender des Forums Geschichtskultur an Ruhr und Emscher, Stellvertretender Leiter der Planungsgruppe für ein Haus der Geschichte Nordrhein-Westfalens, Landesrätin Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger, Kulturdezernentin Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL), Milena Karabaic, LVR-Dezernentin für Kultur und Landschaftliche Kulturpflege, Prof. Eberhard Schmitt, Leiter Kommunikation und Nachhaltigkeit RAG-Stiftung. Die Moderation übernimmt Prof. Heinrich Theodor Grütter, Direktor Ruhr Museum.

24.01.2020 | Halle 5 [A5], Welterbe Zollverein | Mehr Info

17:30–18:00 Uhr | »Marie Mokati«: Musikalischer Prolog
18:00–20:00 Uhr | Diskussion zur »Geschichte und Erinnerung. Die Zukunft der Industriekultur«.
20:00–21:00 Uhr | Konzert mit der Band »Marie Mokati«

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