Neue Corona-Regeln für Essen

9. Oktober 2020
© Johannes Kassenberg

Nach Veröffentlichung der neuen Coronaschutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen am 16. Oktober stellt die Stadt Essen die »Gefährdungsstufe 2« für das Stadtgebiet fest. Dazu wurde am Freitag eine entsprechende Allgemeinverfügung veröffentlicht, die am Samstag, 17. Oktober, um 0 Uhr in Kraft tritt.

Land führt „Gefährdungsstufen“ ein

Das Land NRW hat den Begriff der „Gefährdungsstufe“ eingeführt, um eine Überschreitung der 7-Tage-Inzidenz anzuzeigen – also die Anzahl der Neuinfektionen innerhalb der letzten sieben Tage pro 100.000 Einwohner*innen. Liegt der Inzidenzwert einer Stadt nach den täglichen Veröffentlichungen des Landeszentrums Gesundheit über dem Wert von 35, und ist das Infektionsgeschehen nicht ausschließlich auf bestimmte Einrichtungen zurückzuführen und einzugrenzen, dann muss die betroffene Stadt die Gefährdungsstufe 1 feststellen. Bei einem Wert über 50 Neuinfektionen wird die Gefährdungsstufe 2 festgestellt. Die Feststellung einer Gefährdungsstufe kann erst aufgehoben werden, wenn der Inzidenzwert über einen Zeitraum von sieben aufeinanderfolgenden Tagen wieder unterschritten wurde.

Gültig ab Samstag, 17. Oktober 2020

Kontaktbeschränkung im öffentlichen Raum auf maximal fünf Personen aus unterschiedlichen Haushalten. Private Feiern außerhalb des eigenen Wohnraums wurden auf maximal zehn Personen begrenzt. Von privaten Feiern in der eigenen Wohnung rät die Stadt dringend ab.

Sperrstunde für Gastronomiebetriebe sowie ein Verkaufsverbot von alkoholischen Getränken zwischen 23 Uhr und 6 Uhr.

Wer im Restaurant oder bei Veranstaltungen falsche Kontaktdaten angibt, dem droht ein Bußgeld in Höhe von 250 Euro. Gastronomen sind dazu angehalten, die Listen auf Plausibilität zu prüfen – ihnen drohen aber keine Strafen, wenn die Daten der Gäste nicht stimmen.

Begrenzung der Teilnehmerzahl bei Veranstaltungen, Versammlungen und Kongressen auf 100 Personen. Hier gilt laut Coronaschutzverordnung ein Bestandsschutz und die Begrenzung gilt nur ab dem vierten Tag der Feststellung der Gefährdungsstufe. Mit entsprechendem Hygienekonzept ist im Freien eine Teilnehmerzahl von maximal 500 und in Innenräumen von maximal 250 zulässig.

Zusätzlich gelten die Regelungen, die auch bei der Feststellung der »Gefährdungsstufe 1« gelten:

Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung auch am Sitz- oder Stehplatz in geschlossenen Räumlichkeiten bei Konzerten, Aufführungen und sonstigen Veranstaltungen und Versammlungen.

In städtischen Gebäuden gilt wieterhin eine Maskenpflicht. Dies gilt für Beschäftigte und Besucher*innen. Ausgenommen sind Kinder bis zum schulpflichtigen Alter sowie Personen, die aus medizinischen Gründen keinen Mund-Nase-Schutz tragen können. Die Verpflichtung kann durch gleich wirksame Maßnahmen ersetzt werden.

Eine Maskenpflicht in den Essener Schulen wird in der aktuellen Allgemeinverfügung noch nicht geregelt. Dies soll nach den Ferien erfolgen.

Die Allgemeinverfügung tritt in Kraft und gilt bis einschließlich 31.10.2020.

Auch für Reisende hat die Überschreitung des Inzidenzwertes nun Auswirkungen. In einigen Bundesländern gilt bereits ein Beherbergungsverbot für Urlaubende aus Risikogebieten innerhalb Deutschlands. Reisende müssen ein negatives Testergebnis vorweisen, dass nicht älter als 48 Stunden alt sein darf.

Corona-Neuerungen in NRW

Für das Land NRW wurden Neuerungen der Corona-Regeln beschlossen. Das Wichtigste vorweg: Die Maskenpflicht wurde bis 31. Oktober verlängert. Wer in Bussen und Bahnen gegen die Maskenpflicht verstößt, zahlt ein Bußgeld von 150 Euro.

Weihnachtsmärkte 2020

Weihnachtsmärkte dürfen unter besonderen Sicherheitsvorkehrungen stattfinden. Die Landesregierung betrachtet sie nicht als Veranstaltungen, sondern als »Spezial-Märkte«.

An allen Adventssonntagen dürfen Geschäfte zwischen 13 und 18 Uhr öffnen.

Karneval 2021

Wegen Corona wird der Straßenkarneval, wie man ihn kennt, dieses Mal ausfallen. Das haben die Karnevalschefs und Politker besprochen. Bestimmte Veranstaltungen sollen aber stattfinden dürfen.

Kultur- und Sportveranstaltungen

Für Kulturveranstaltungen wurde der Schwellenwert, ab dem ein Hygiene-Konzept vorgelegt werden muss, erhöht – das müssen die Betreiber nun erst ab 300 Personen.

Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern müssen Städte künftig mit dem Land NRW abstimmen. Dazu zählen zum Beispiel auch Weinfeste, Schützenfeste und große Konzerte. Das gab die Landesregierung am 27. August bekannt.

Kleinere Konzerte, Kinovorstellungen, Theater-, Opern- und andere öffentliche und private Aufführungen sind unter Auflagen erlaubt.

20 Prozent Stadion-Kapazität: Fans bei allen Bundesligaspielen erlaubt

Seit März führt Corona zu leeren Stadien im Sport. Die Länder haben sich zum Start der Fußball-Bundesliga auf Regeln zur Fan-Rückkehr geeinigt. Doch in NRW gibt es ab Liga 4 andere Regeln.

Nach monatelanger Corona-Zwangspause wird es eine Fan-Rückkehr in die Fußballstadien geben. Die Bundesländer einigten sich am 15. September auf einen sechswöchigen Testbetrieb unter Corona-Bedingungen mit Zuschauern. Die Grenze liegt demnach oberhalb einer Zahl von 1.000 Zuschauern bei 20 Prozent der jeweiligen Stadion-Kapazität. Das Modell soll auch für andere bundesweite Teamsportwettbewerbe wie Basketball, Handball und Eishockey gelten. Sportveranstaltungen müssen ohne Zuschauer stattfinden, wenn der Inzidenzwert einen Tag vorher bei über 35 liegt.

Auch Stehplätze erlaubt

In den Stadion sollen dann strenge Hygiene- und Abstandsregeln sowie ein Alkoholverbot gelten. »Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung bis zum Einnehmen des Sitz- oder Stehplatzes ist Pflicht«, teilte die NRW-Landesregierung dazu mit. Die zulässige Zuschauerzahl werde für jeden Austragungsort individuell bestimmt. »Zulässige Höchstkapazität während des sechswöchigen Probebetriebs sind bei mehr als 1.000 Zuschauern 20 Prozent der jeweiligen Stadien- oder Hallenkapazität«, hieß es.

Zudem gilt: Keine Zulassung von Zuschauern erfolgt in der Regel, wenn die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner am Austragungsort 35 oder größer und das Infektionsgeschehen nicht klar eingrenzbar ist.

Treffen in der eigenen Wohnung, im eigenen Haus oder im eigenen Garten

In der Corona-Schutzverordnung reglementiert das Land das Verhalten der Bürger im öffentlichen Raum. Verbindliche Vorschriften, was man in den eigenen vier Wänden machen darf und was nicht, gibt es nicht.

Das heißt, Treffen in der eigenen Wohnung, im eigenen Haus oder im eigenen Garten sind mit beliebig vielen Menschen erlaubt. Die Regierung wolle »nicht in den privaten Bereich der Menschen eingreifen«, sagte NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) am 27. August. Dennoch appelliere er »an alle Familien zur Vorsicht«, sagte Laschet.

Grillen wieder möglich

Das Grillen auf öffentlichen Plätzen und in Parks ist wieder erlaubt. Auch Trödelmärkte dürfen wieder stattfinden: Wellness-Tempel dürfen wieder öffnen – genauso wie die Spaßbäder.

Gastronomie

Ab dem 11. Mai wird für die Gastronomie, Hotels und Tourismus eine stufenweise Öffnung angestrebt. Für Gastronomen gilt die Erlaubnis für den Innen- und den Außenbereich. Verboten sind weiterhin Buffets mit offenen Speisen. Und es gibt noch weitere Regeln: Es müssen Hygienevorschriften eingehalten und die Sitzplätze reduziert werden – und zwar so, dass zwischen allen Tischen der vorgeschriebene Abstand von 1,5 Meter eingehalten wird. Bars bleiben von den Öffnungen bis auf Weiteres ausgenommen.

Einzelhandel und größere Geschäfte

Ab 11. Mai dürfen alle Läden, unabhängig von ihrer Größe, wieder öffnen. Die geltenden Abstände sollen aber weiterhin eingehalten werden und pro zehn Quadratmeter Verkaufsfläche ist nur ein Kunde erlaubt.

An allen Adventssonntagen dürfen Geschäfte zwischen 13 und 18 Uhr öffnen.

Fitnessstudios, Spas und Bäder

Ab dem 11. Mai dürfen Fitnessstudios, Tanzschulen und Sporthallen wieder öffnen. Ab dem 20. Mai sollen die Freibäder folgen, allerdings sind Spaßbäder da noch ausgenommen.

Am 21. Mai hat das Grugabad die Freibadsaison eröffnet. Nutzbar sind vorerst nur die obere Badeplatte und der Mutter-Kind-Spielbereich. Zudem dürfen nur maximal 1.000 Gäste das Bad zeitgleich besuchen. Da die Sport- und Bäderbetriebe Essen über kein elektronisches Reservierungs- und Einlasssystem verfügen, werden das Betreten und Verlassen im Eingangsbereich manuell erfasst, ebenso erfolgt die namentliche Erfassung aller Gäste, inklusiver der vollständigen Adresse und Telefonummer.

Hallenbäder und Wellness-Einrichtungen dürfen mit Zieldatum ab dem 30. Mai wieder den Betrieb aufnehmen.

Die Badestelle Seaside Beach Baldeney startet bereits in die vierte Saison und soll in diesem Jahr am 8. Juni öffnen. Wegen der Situation rund um das Coronavirus gibt es auch am Seaside Beach Baldeney besondere Regelungen zur Hygiene und zur Einlasskontrolle. Sowohl auf dem Gelände selbst als auch im Wasser darf sich nur eine bestimmte Anzahl an Personen aufhalten. Auch Abstände müssen eingehalten werden. Die Gäste werden durch Aushänge informiert und das Personal vor Ort achtet auf die Einhaltung der Regelungen.

Kontaktsport in der Halle darf ab sofort mit 30 statt zehn Menschen betrieben werden, die Zuschauerzahl für Sportveranstaltungen wurde außerdem von 100 auf 300 erhöht. Neu ist auch: Im Freien ist der Kontaktsport in Gruppen bis zu 30 Personen erlaubt.

Im praktischen Leben heißt das, das auch Fußball-Turniere unter Kindern und Jugendlichen im Freien wieder erlaubt sind. Es muss aber immer nachvollziehbar sein, wer sich wo befunden hat – also auch hier müssen Name und Adresse erfasst werden.

Friseur, Kosmetik, Tattoos und Massage

Friseure haben schon seit dem 4. Mai wieder geöffnet. Ab 20. Mai dürfen auch Tattoo- und Piercing-Studios wieder öffnen. Für andere »körpernahe Dienstleistungen«, darunter fallen zum Beispiel Massage- und Kosmetikstudios, werden passgenaue Infektionsschutzkonzepte im Austausch mit den Berufsvertretungen erarbeitet, um auch hier eine schrittweise Zulassung zu ermöglichen.

Kinos, kleinere Konzerte und Clubs

Kleinere Konzerte und öffentliche Veranstaltungen sind wieder erlaubt ab dem 11. Mai. Finden diese nicht unter freiem Himmel, sondern in Gebäuden statt, muss der Veranstalter sein Konzept vorher mit den Behörden abstimmen. Ohnehin gilt immer: Mindestabstände und Maskenpflicht einhalten.

Ab dem 30. Mai dürfen Kinos wieder öffnen – allerdings muss zu jeder Zeit der Mindestabstand gewahrt werden. Zwischen zwei Besuchern, die nicht zu einem Haushalt gehören, müssen zwei Plätze frei bleiben. Außerdem muss darauf geachtet werden, dass sich am Eingang und in den Pausen keine Menschengruppen bilden.

Ab 30. Mai nehmen Lichtburg und Eulenspiegel den Spielbertrieb wieder auf. Neben einigen neuen Filmen, die bisher nur auf Festivals zu sehen waren, zeigt das Team der Lichtburg und der Essener Filmkunsttheater Previews kommender Filme, Dokumentarfilme, einige Filme, die vor zweieinhalb Monaten abgebrochen wurden und vor allem jede Menge Filmperlen der Filmgeschichte und Lieblinge der letzten Jahre – alles Wünsche unserer Mitarbeiter und Gäste. Der »KinoFreudePreis« beträgt auf allen (zugewiesenen) Plätzen 8 €, bzw. 5 € für Kinder bis zu 14 Jahren.

Veranstaltungen und Versammlungen generell mit bis zu 100 Personen werden wieder erlaubt: Da gilt weiter der Mindestabstand von 1,50 Meter. Es sind sogar Veranstaltungen mit über 100 Personen wieder erlaubt. Da muss aber jedes Mal das Gesundheitsamt genau entscheiden, welche Schutzvorschriften eingehalten werden müssen. Bei Theatern, Konzertsälen und anderen Veranstaltungen bei denen es feste Sitzplätze gibt, muss die Abstandsregel nicht mehr beachtet werden. Aber da muss dann ein Sitzplan erstellt werden, auf dem man genau sehen kann, wer wo sitzt.

Clubs und Diskotheken bleiben von den Öffnungen bis auf Weiteres ausgenommen.

Museen, Bibliotheken und Schauspiel

Bereits ab dem 5. Mai, öffnete das Ruhr Museum, Red Dot Design Museum und Ausstellungen auf dem Welterbe Zollverein ihre Tore für interessierte Besucherinnen. Ebenso das Museum Folkwang. Um die Öffnung zu ermöglichen, haben die Museen und Ausstellungshäuser verschiedene Schutzmaßnahmen getroffen. In allen Häusern gilt eine begrenzte Besucherzahl und die Einhaltung von Hygiene- und Abstandsregeln nach der Coronaschutzverordnung. Die Besucherinnen werden gebeten, innerhalb der Gebäude ihre Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Führungen können leider vorerst nicht angeboten werden.

Die Zentralbibliothek Essen in der Hollestraße 3 und die 15 Stadtteilbibliotheken haben bereits am 5. Mai ihren Betrieb wieder aufgenommen, allerdings ist die Stadtteilbibliothek Altenessen aufgrund eines erheblichen Wasserschadens im Gebäude auf unbestimmte Zeit geschlossen.

Die Theater und Philharmonie Essen (TUP) hat die Spielzeit 2019/20 vorzeitig abgebrochen – damit sind alle Vorstellungen bis zum Ende der laufenden Spielzeit 2019/2020 abgesagt.

Nach dreimonatiger coronabedingter Pause kann die Theater und Philharmonie Essen endlich wieder Live-Angebote präsentieren: Vom 9. Juni bis 1. Juli wird es in der Philharmonie Essen ein ebenso hochkarätiges wie abwechslungsreiches Programm mit den Essener Philharmonikern, dem Aalto Ballett Essen sowie weiteren nationalen und internationalen Künstlerinnen und Künstlern geben, darunter Daniel Hope, Dorothee Oberlinger, Frank Peter Zimmermann und Camilla Nylund.

Darüber hinaus wird auch das Aalto-Theater ein wenig seine Türen öffnen: Mit Freiluft-Konzerten auf der Außenterrasse läutet das Aalto-Theater ab 5. Juni den Sommer ein: Unter dem Titel »Mit Abstand am besten« präsentieren die Künstlerinnen und Künstler der Theater und Philharmonie Essen an den letzten vier Wochenenden dieser Spielzeit etwa einstündige Programme in unterschiedlichen Besetzungen.

Gruga Park

Der Grugapark öffnete seine Pforten am 29. April. Nun gehen die Lockerungen im Grugapark Essen weiter: Nachdem in der vergangenen Woche bereits unter anderem die Spielplätze, die To-Go-Gastronomie und der Gesundheitspfad wieder öffneten, startete am Samstag, 16. Mai, ein weiteres Angebot: die Grugabahn. Aktuel für 3.500 Besucher*innen gleichzeitig und mit Freizeitangebot.

Tourismus

Reisen innerhalb von NRW sind wieder erlaubt. Ferienhäuser und Campingplätze dürfen wieder vermieten und auch Freizeitparks, Ausflugsschiffe, Fahrrad- und Bootsverleihe dürfen wieder loslegen.

Ab 21. Mai (Christi Himmelfahrt) wird weiter gelockert – werden Hotels auch wieder für Touristen geöffnet, die in Deutschland wohnen. Führungen mit begrenzter Teilnehmerzahl sowie kleine Gruppen- und Busreisen sollen ab Pfingsten wieder erlaubt werden.

Pflegeheime

Rechtzeitig zum Muttertag am 10. Mai wird das generelle Besuchsverbot in Pflegeheimen aufgehoben. Die BewohnerInnen dürfen also wieder Besuch von ihrer Familie empfangen. Voraussetzung dafür ist, dass wichtige Schutzmaßnahmen eingehalten werden, etwa durch separate Besuchsareale, entsprechende Schutzkleidung und ein Screening der BesucherInnen und Besucher.

Gottesdienste

Unter Berücksichtigung der Hygiene- und Schutzkonzepte der Kirchen und Religionsgemeinschaften finden Gottesdienste seit 1. Mai wieder statt.

Großveranstaltungen bis zum 31. Oktober untersagt

Großveranstaltungen bleiben bis mindestens 31. Oktober untersagt. Darum können beispielsweise die SPIEL und die Sommerkirmis an der Grugahalle nicht wie geplant stattfinden. Für Versammlungen gelten die bestehenden Abstandsregelungen.

Maskenpflicht an Schulen in NRW

Weiterführende und berufsbildende Schulen: Ab 1. September ist der Mund-Nasen-Schutz nur noch im Schulgebäude und auf dem Schulhof vorgeschrieben. Die Pflicht, im Unterricht eine Maske zu tragen, entfällt – allerdings wirklich nur am Platz des Schülers. »Sobald ein Schüler aufsteht oder den Klassenraum verlässt, ist die Maske wieder zu tragen«, sagt Schulministerin Yvonne Gebauer.

Grundschulen: Mund und Nase müssen bedeckt werden, wenn man im Schulgebäude oder auf dem Schulhof unterwegs ist.

Maskenpflicht in ganz NRW

Seit dem 27. April gilt in ganz NRW im Einzelhandel und in öffentlichen Verkehrsmitteln eine Maskenpflicht. Die Stadt Essen hat diese Regelung auch auf Behördengänge ausgeweitet. Das heißt, jede*r, der in Geschäfte geht, Behördengänge erledigt oder mit Bus und Bahn fährt, muss dann einen entsprechenden Mund-Nasen-Schutz tragen. Das gilt auch für Handwerker und Dienstleister – also auch in Apotheken, Arztpraxen, Tankstellen, auf Wochenmärkten sowie bei der Abholung von Essen.

Um Nase und Mund zu bedecken, dürfen auch Schals, Tücher und selbstgenähte Masken genutzt werden. Und wer sich nicht an die Maskenpflicht hält, dem drohen Bußgelder.

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