Grüne Hauptstadt Europas – Essen 2017

Säen, Ernten, Essen

Von MP in Service am 31.01.2017

Die Veranstaltungsreihe startet im Frühjahr, Sommer und Herbst und stellt jeweils die lokale Produktion von Lebensmitteln in der Stadt Essen vor.

Grüne Hauptstadt setzt Zeichen für nachhaltigen Konsum Aktionen für »säen, ernten, Essen« gesucht

»säen, ernten, Essen« – so lautet der Titel einer Veranstaltungsreihe, die im Rahmen der »Grünen Hauptstadt Europas – Essen 2017« stattfindet. Im Frühjahr (14.05.), Sommer (09.07.) und Herbst (01.10.) 2017 werden jeweils die lokale Produktion und der nachhaltige Konsum von Lebensmitteln in der Stadt vorgestellt. An allen drei Aktionstagen können sich Klein- und Gemeinschaftsgärten, Landwirtschaftsbetriebe, Hofläden und lokale Produzenten präsentieren. Das Projektbüro lädt herzlich ein, Teil der Veranstaltungsreihe zu werden. »Unsere tägliche Ernährung leistet einen großen, meist allerdings vernachlässigten Beitrag zum Umweltschutz. In den letzten Jahren ist trotzdem der Trend entstanden, auf regionale, saisonale und biologische Lebensmittel zurückzugreifen. Wir wollen zeigen, wie das ganz konkret für die Verbraucherinnen und Verbraucher in Essen möglich ist«, erklärt Simone Raskob, Umwelt- und Baudezernentin der Stadt Essen und Projektleiterin der Grünen Hauptstadt Europas.

In Essen gibt es zahlreiche Klein- und Gemeinschaftsgärten, die im privaten Rahmen Flächen in der Stadt nutzen, um Lebensmittel anzubauen und zu gärtnern. Diese artenreichen Grünflächen verbessern das Stadtklima und dienen den Anwohnern als Ort der Erholung und Kommunikation. Es sind fast 9.000 Essener Bürgerinnen und Bürger aus über 40 Nationen seit vielen Generationen in Kleingartenvereinen aktiv. Neu hinzugekommen sind in den letzten Jahren über zehn Gemeinschaftsgärten: Dort treffen sich Menschen mit unterschiedlichen sozialen und kulturellen Hintergründen zum Gärtnern, um ihr Wissen auszutauschen und Obst und Gemüse für die Gemeinschaft anzubauen.

Neben den Hobby-Gärtnerinnen und Gärtnern ist auch die Landwirtschaft in der Grünen Hauptstadt breit aufgestellt: Die 70 ansässigen Betriebe in Essen bewirtschaften eine Fläche von insgesamt 3.000 Hektar. Die meisten Erzeugnisse können meist direkt in den Hofläden gekauft werden. Die Themen Gärtnern, lokale Ernährung und Gemeinschaft verbinden all diese Orte inhaltlich miteinander – und genau das soll bei »säen, ernten, Essen« im Mittelpunkt stehen. An den drei Tagen im Frühjahr, Sommer und Herbst werden die Veranstaltungsorte durch gemeinsame Radtouren mit dem ADFC (Allgemeiner Deutsche Fahrrad-Club) vernetzt. Veranstaltungen an zentralen Orten sind ebenfalls geplant.

Wer Interesse hat, einen eigenen Programmpunkt an einem der Aktionstage oder an der gesamten Veranstaltungsreihe beizusteuern, der sich mit den Themen Gärtnern, Ernährung und/oder Landwirtschaft auseinandersetzt, kann sich bis Ende Februar unter der E-Mail-Adresse info@egc2017.essen.de mit dem Projektbüro in Verbindung setzen. 

Ihr habt Interesse eigene Programmpunkte beizusteuern? Setzt euch bis Ende Februar 2017 in Verbindung mit dem Projektbüro: info@egc2017.essen.de

Weitere Infos: essengreen.capital



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