Lichtwochen

Essen Light Festival 2018

Von CM in Service am 25.09.2018

Bühne frei für das Essen Light Festival, als Auftakt zu den Essener Lichtwochen. Die Besucher können sich, auf einem rund 2 Kilometer langen Rundweg in der Essener Innenstadt, freuen.

EMG-Chef Richard Röhrhoff


Bühne frei für das Essen Light Festival, als Auftakt zu den Essener Lichtwochen. Vom 26. Oktober bis zum 4. November können sich die Besucher auf einem rund 2 Kilometer langen Rundweg in der Essener Innenstadt über 3D-Videomappings an Gebäuden, Lichtinszenierungen und Lichtinstallationen von internationalen und lokalen Künstlern freuen. Wir trafen EMG-Chef Richard Röhrhoff.

Das Essen Light Festival lässt in diesem Jahr als Auftakt zu den Essener Lichtwochen die Essener Innenstadt erstrahlen. Was waren Ihre Motive das Essen Light Festival zu initiieren?

Essen war einfach bereit für dieses moderne Lichtkunstfestival. Nachdem ich bereits mehrere Jahre in anderen deutschen Städten so ein Festival organisiert hatte, dachte ich mir vor drei Jahren ›Warum setzen wir das nicht auch in meiner Wahlheimat Essen um?!‹ Die City bietet aufgrund ihrer Kompaktheit die ideale Voraussetzung, um alle Lichtkunstwerke entspannt zu Fuß zu erkunden. Damit sind wir übrigens einzigartig in ganz Deutschland. 

Als Geschäftsführer der EMG - Essen Marketing GmbH setzen Sie auf Events. Worum geht es Ihnen dabei?

Es ist eine Hauptaufgabe der EMG, die Essener Innenstadt attraktiver, moderner und interessanter zu gestalten und somit den Wert der City zu erhalten und zu steigern. Dabei spielen unsere Events wie das Essen Light Festival, die Essener Lichtwochen, aber auch der Weihnachtsmarkt, ESSEN ON ICE oder Essen Original eine große Rolle. Wir wollen, dass sowohl die Essener als auch die Besucher eine schöne Zeit in der Innenstadt verbringen und gerne wiederkommen. Davon profitieren dann auch der Einzelhandel, die Gastronomie und die Hotellerie. 

Fotos: Lucky Luxem, MK Illumination, OGE Group, Baptiste Molliard, Luke Jerram

Seit 2017 sind Sie zudem künstlerisch an der Neuausrichtung der Lichtwochen beteiligt. Inwiefern fügen sich Tradition (Lichtwochen) und Moderne (Light Festival) zusammen?

Schon bevor ich Geschäftsführer der EMG geworden bin, hatte ich das Gefühl, dass die Lichtwochen in ihrer bisherigen Form ein bisschen in die Jahre gekommen waren. Ich denke, dass es uns gut geglückt ist, ihnen einer Verjüngungskur zu unterziehen ohne ihren Traditions-Charakter zu verlieren. Das innovative Light Festival als Auftakt zu den Lichtwochen bildet die ideale Ergänzung.  

Die Essener Lichtwochen starteten vor 90 Jahren als Innovationsschau für Lichttechnik. Haben Sie sich bewusst entschieden, mit dem Light Festival zurück zu den Wurzeln zu gehen?

Das kann man so sagen. Bevor die Lichtwochen ab der 50er Jahre dazu dienten, Licht in die dunklen Nachkriegsjahre zu bringen, war die Veranstaltung in de 20er-Jahren darauf ausgelegt, den Menschen zu zeigen, wie aus Licht Kunst werden kann. Dieser Grundgedanke ist geblieben. Durch die technische Weiterentwicklung haben wir heutzutage aber noch mehr Mittel. So können wir durch 3D-VIdeomappings auf Hauswänden ganz neue Welten entstehen lassen oder die Besucher mit einem Zusammenspiel aus Visuellem und Akustischem überraschen.   

Gibt es besondere Highlights, die Sie gerne herausstellen würden?

Das 3D-Videomapping »GlückAuf Zukunft« am Essener Münster in Kooperation mit der RAG-Stiftung ist schon eine ziemliche Wucht. Hier nehmen wir den Zuschauer mit auf eine spektakuläre Reise durch die Geschichte des Steinkohlebergbaus. Anlass dafür ist natürlich der diesjährige Ausstieg aus dem Steinkohlenbergbau. Klasse finde ich aber auch die Lichtinstallationen, die auf Nachhaltigkeit setzen, wie die »La Tüchten«, die aus großen Wasser-Gallonen erstellt wurden oder die leuchtende Wolke »The Cloud«, die aus 2.000 alten Glühbirnen geschaffen wurde. So wird auch der Grüne Hauptstadt-Gedanke fortgeführt. 

Kunst kann nicht allen gefallen. Ist das Light Festival in erster Linie ein touristisches Produkt?

Wie Sie richtig sagen, allen können wir es nicht recht machen. Und das muss Kunst auch nicht. Das Essen Light Festival richtet sich an Essener UND Touristen. Sie alle sollen eine schöne Zeit in der Essener City verbringen und sich von den Installationen ein wenig verzaubern lassen. Und wenn die Besucher am Ende sagen »Wow, das war beeindruckend, da muss ich unbedingt noch einmal hin«, bin ich mehr als zufrieden. 

Essen Light Festival
26.10. - 04.11.2018, 18 - 22 Uhr | Essen Innenstadt
Weitere Infos: visitessen.de



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