von MH am 01.10.2016 in Service

Die Mischung aus professionellen Läufern, motivierten Hobbysportlern und dem Allbau-Staffel Wettbewerb machen den Essener Marathon zum einzigartigen Sportevent im Ruhrgebiet.

Die Tage werden kürzer, die Blätter der Bäume verfärben sich in den typischen Herbstfarben und es wird kälter. Die Jahreszeit zwischen Sommer und Winter lädt nicht gerade dazu ein, im Freien sportlich aktiv zu werden. Und dennoch wagen sich am Sonntag, den 9. Oktober wieder viele Laufbegeisterte an den 54. innogy-Marathon. Der Baldeneysee lockt mit einer idyllischen Strecke. Asphaltiert und eben, wurde auf der 42,195 Kilometer langen Weglänge schon mehrfach die deutsche Jahresbestzeit aufgestellt.

Die Mischung aus professionellen Läufern, motivierten Hobbysportlern und dem Allbau-Staffel Wettbewerb machen den Essener Marathon zum einzigartigen Sportevent im Ruhrgebiet. Der Staffelwettbewerb findet bei Firmen und Gruppen großen Anklang. Pro Läufer und Läuferin wird eine Distanz von etwa zehn Kilometern absolviert, sodass die Etappe gemeinsam »erlaufen« wird. Die Organisatoren – seit 1963 der TUSEM ESSEN – haben sich ein kluges Shuttle-System erarbeitet, sodass die StaffelteilnehmerInnen rechtzeitig und bequem an ihre Startpunkte gelangen. Und alle, die sich die Marathonstrecke (noch) nicht zutrauen, können sich für die neu eingeführte 1. »innogy-Seerunde« anmelden. 

Diese führt mit etwas mehr als 17 Kilometern einmal rum um den Baldeneysee.  Das große Highlight für die Läufer ist jedoch der Marathon. Die Wegstrecke führt die Sportler insgesamt zweimal um den – in den 1930er aufgestauten – See, wobei in der ersten Runde noch eine etwa 10 Kilometer lange Schleife auf der Wuppertaler Straße gelaufen wird. An das Wohl der Teilnehmer ist auch gedacht, mit insgesamt fünf Verpflegungsstationen sollten auch die ambitioniertesten Marathonnovizen die Distanz schaffen. Eine kurzfristige Teilnahme am Marathon ist ebenfalls möglich. Die Startgebühr bei Anmeldung am Wettkampftag stellt jedoch mit einem Beitrag von 60 Euro gleichzeitig auch die teuerste Variante dar. Und wer nicht selber die Laufschuhe schnürt, dem legen wir einen Besuch an der Strecke ans Herz. Denn die Teilnehmer haben für diesen Lauf lange und hart trainiert und dabei einige Entbehrungen in Kauf genommen. Wenn dies dann von einem zahlreich erschienenen Publikum lautstark gewürdigt wird, freut es die Läufer umso mehr. Nicht zu vergessen die vielen ehrenamtlichen Helfer mit Herz und Läuferverstand. Also, kommt zur Ruhr und bringt viele Freunde (auch Zuschauer) mit!

09.10.2016 - Baldeneysee Essen                 

Weitere Infos: essen-marathon.de