Essener Veranstaltungen der Ruhrtriennale

Ruhrtriennale: Aufbruch in neue Welten

Von SB in Entertainment am 01.09.2017

Die Essener Veranstaltungen der Ruhrtriennale stehen ganz im Zeichen davon Grenzen aufzubrechen und in neue Welten einzutauchen.

Bild 1 von
Ruhrtriennale 2017
Mit Caen Amour bringt der New Yorker Choreograf Trajal Harrel ab dem 06.09. eine Mischung aus zeitgenössischer Hoochie Coochie Show, Tanzlabor und Modenschau, Bühne und Laufsteg, historischem Abriss und musealem Artefakt auf die Bühne. Nach und nach werden die Grenzen zwischen Öffentlichem und Privatem, TänzerIn und ZuschauerIn verwischt. An der Schnittstelle von Tanz, Geschichte und Orientalismus geraten so auf spielerische und zugleich berührende Weise Kategorien und Geschlechterrollen ins Wanken.

In Episoden des Südens begibt sich PACT Zollverein gemeinsam mit dem Goethe Institut auf eine Entdeckungsreise in den »globalen Süden«. Das Publikum ist vom 15. - 17.09. dazu eingeladen, mit wechselnden Gästen über unbekannte Objekte aus renommierten Museumssammlungen zu spekulieren, musikalische Traditionen aus Grönland, Südafrika und dem arabischen Raum zu entdecken oder globale Geschichtserzählung gemeinsam mit internationalen KünstlerInnen, SoziologInnen, KunsthistorikerInnen und AktivistInnen neu zu verhandeln.  

Bei den Konzerten im Maschinenhaus der Zeche Carl wird immer montags eine neue Soundwelt präsentiert: Hèctor Parra verbindet seine Faszination für den Kosmos und Quantenphysik mit seiner Leidenschaft für Musik. Inspiriert von der utopischen Reise durch ein gigantisches schwarzes Loch  begibt er sich am 04.09. zusammen mit dem Cellisten Arne Deforce auf eine psychoakustische Expedition an die Grenzen der bekannten Welt. Michaela Melián bewegt sich zwischen digitalen und analogen Welten: Am 11.09. re-inszeniert sie ihre elektronischen Stücke mit einem Kammermusik-Ensemble und übersetzt die Samples so zurück in analoge Strukturen. Roly Porter schafft am 18.09. gemeinsam mit dem Licht- und Filmkünstler MFO ein Gesamtkunstwerk aus Sound, Licht und Visuals. In der audiovisuellen Live-Show von Ben Frost trifft am 25.09. klassischer Minimalismus auf Punk Rock und Heavy Metal und nimmt die ZuschauerInnen mit auf eine kontrastreiche Reise zwischen Konzert und Film. Bei PACT  Zollverein werden außerdem die Hörinstallation »Dienstbare Geister« (ab dem 02.09.) gezeigt. In der Mischanlage der Kokerei Zollverein ist bis 30.09. die Videoinstallation »Truck Tracks Ruhr – The Compilation« zu sehen. 

Weitere Infos: ruhrtriennale.de



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