von LME am 02.03.2017 in Entertainment

Die Münsteraner brauchen für ihre Platten keinen 40 Minuten langen Rammbamm mit Irish-Folk-Versatzstücken, um Folkpunk zu machen.

Was an Mr. Irish Bastard so schön und angenehm ist? Ganz einfach: Die Münsteraner brauchen für ihre Platten keinen 40 Minuten langen Rammbamm mit Irish-Folk-Versatzstücken, um Folkpunk zu machen. Sie fahren konsequent die Pogues-Schiene. Und deren Maxime lautet: »Folkpunk fängt mit Folk an – also halt dich auch daran!«. Flöte und Fidel und Akkordeon tragen die Songs. Dabei geht es um das Leben, das man auch ohne Abschuss und Kater erleben - und erleiden - kann.

Mit Ihrem mittlerweile 6. Studioalbum »The World, The Flesh & The Devil« treten die Münsteraner Folk-Punks erneut an um Ihre Seelen zu retten – oder zumindest das was nach acht Jahren »on the Road« davon übrig geblieben ist. Der Albumtitel bedeutet nicht weniger als der ständige Kampf gegen den inneren Schweinehund. Eingespielt und produziert wurde die Platte in den Principal Studios bei Münster – wo auch schon die Donots oder In Extremo gegen Ihre Laster kämpften. Denn ein neues Album bedeutet auch immer Veränderung und Aufbruch – wenngleich man sich am Ende doch treu bleibt und mit einem Augenzwinkern die Bühne betritt. 

Mr. Irish Bastard wurde 2006 von Sänger Mr. Irish Bastard Himself, Bassist Boeuf Strongenuff, Banjo-Spieler Gran E. Smith und Tin Whistle-Spielerin Lady Lily gegründet. Mit nur einem aufgenommen Song »Stupid Bastards« wurde die Band eingeladen, die Folk-Rock Helden The Levellers auf ihrer Europa-Tour zu supporten. Die Band spielte seitdem über 300 Konzerte in 12 Ländern, darunter auch China und Japan und teilte die Bühne mit Größen »The Gaslight Anthem«. Passend zum St. Patrick’s Day kommen Mr. Irish Bastard nach Essen und sorgen mit schnellen, aber auch langsameren Kompositionen in jedem Fall für gute Laune. 

16.03.2017 - TuRock

Weitere Infos: mririshbastard.com