Lockdown verlängert: Diese Regeln gelten bis 07. März in Essen

11. Januar 2021

Kontaktbeschränkungen

Kontaktbeschränkungen bleiben: Der eigene Haushalt darf sich nur noch mit einer weiteren Person treffen. Die Regeln beziehen sich auf den öffentlichen Raum, es wird aber darauf hingewiesen, sich auch im privaten Raum daran zu halten. Die Regeln gelten vorerst bis 07. März.

Maskenpflicht

Es gilt eine verschärfte Maskenpflicht: In öffentlichen Verkehrsmitteln und Geschäften sind medizinische Masken Pflicht. Das können OP-Masken sein, FFP2-Masken oder auch KN95-Masken, die einen vergleichbaren Standard haben. Alltagsmasken aus Stoff reichen nicht mehr. Die Maskenpflicht gilt auch überall da, wo der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann. Ausnahmen gelten für Radfahrer*innen, Kinder im Vorschulalter und Menschen mit medizinischem Attest.

Homeoffice

Firmen müssen ihren Beschäftigten das Arbeiten im Homeoffice ermöglichen – sofern es der Job zulässt. Wo Homeoffice unmöglich ist, müssen die Abstände gewahrt oder FFP2-Masken zur Verfügung gestellt werden.

Gastronomie

Restaurants, Cafés, Bars, Clubs und Kneipen bleiben geschlossen und dürfen keine Gäste empfangen. Außer-Haus-Lieferungen und Abholungen von Speisen für den Verzehr zu Hause sind aber erlaubt.

Alkohol

Der Verzehr von alkoholischen Getränken im öffentlichen Raum wird ab dem 16. Dezember untersagt. Außerdem gilt weiterhin das Alkoholverkaufsverbot von 23 bis 6 Uhr.

Einzelhandel

Der Einzelhandel bleibt geschlossen aber Friseure und die medizinisch notwendige Fußpflege dürfen ab dem 1. März öffnen. Von der Geschäftsschließung ausgenommen sind nach dem Beschluss von Bund und Ländern unter anderem: der Einzelhandel für Lebensmittel, Wochenmärkte für Lebensmittel, Direktvermarkter von Lebensmitteln, Tierbedarfs- und Futtermittelmärkte, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörgeräteakustiker, Tankstellen, Kfz-Werkstätten, Fahrradwerkstätten, Banken und Sparkassen.

Einzelhandel, Kulturveranstaltungen, Kosmetikstudios (und körpernahe Dienstleistungen): Ab einer Inzidenz von unter 35 können die Unternehmen unter Einschränkungen (Hygiene-Maßnahmen und ein Kunde pro 20 Quadratmeter) wieder öffnen. Der Wert soll für ganze Bundesländer gelten, nicht für einzelne Städte.

Gottesdienste

Gottesdienste sind zwar weiterhin erlaubt, allerdings nur unter Auflagen gestattet: kein Gesang und OP-/FFP2-/KN95-/N95-Maskenpflicht.

Schulen und Kitas

Schulen und Kitas: Hier sollen die Bundesländer selbst entscheiden, wann sie welche Lockerungen ermöglichen. NRW will ab dem 22. Februar die Schulen schrittweise öffnen: Grundschulen und Förderschulen im Primarbereich beginnen im Wechselmodell, ebenfalls die Abschlussklassen. Zudem soll es Schnelltests für Lehrer:innen und Erzieher:innen geben und es gelten wie zuvor Hygiene-Maßnahmen, etwa eine Maskenpflicht.

Alten- und Pflegeheime

In den Alten- und Pflegeheimen sollen die Schutzmaßnahmen verstärkt werden. Unter anderem müssen Besucher*innen in den Einrichtungen eine FFP2-Maske ohne Filter tragen.

Alle aktuell geltenden Regeln könnt ihr in der Coronaschutzverordnung des Landes NRW nachlesen. Informationen zu Öffnungszeiten von lokalen Ämtern und Behörden findet ihr auf der Seite der Stadt Essen.

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