Strengerer Lockdown: Diese Regeln gelten bis 31. Januar in Essen

11. Januar 2021
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Kontaktbeschränkungen

Ab 11. Januar gilt die neue Corona-Schutzverordnung – und damit werden auch die strengeren Kontaktbeschränkungen wirksam. Der eigene Haushalt darf sich nur noch mit einer weiteren Person treffen. Die Regeln beziehen sich auf den öffentlichen Raum, es wird aber darauf hingewiesen, sich auch im privaten Raum daran zu halten. Die neuen Regeln gelten vorerst bis 31. Januar.

Alkohol

Der Verzehr von alkoholischen Getränken im öffentlichen Raum wird ab dem 16. Dezember untersagt. Außerdem gilt weiterhin das Alkoholverkaufsverbot von 23 bis 6 Uhr.

Maskenpflicht

Es gilt weiterhin eine verschärfte Maskenpflicht. Die Maskenpflicht gilt überall da, wo der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann. Ausnahmen gelten für Radfahrer*innen, Kinder im Vorschulalter und Menschen mit medizinischem Attest.

Gastronomie

Restaurants, Cafés, Bars, Clubs und Kneipen bleiben geschlossen und dürfen keine Gäste empfangen. Außer-Haus-Lieferungen und Abholungen von Speisen für den Verzehr zu Hause sind aber erlaubt.

Einzelhandel

Der Einzelhandel und auch körpernahe Dienstleistungen wie Friseure müssen schließen. Von der Geschäftsschließung ausgenommen sind nach dem Beschluss von Bund und Ländern unter anderem: der Einzelhandel für Lebensmittel, Wochenmärkte für Lebensmittel, Direktvermarkter von Lebensmitteln, Tierbedarfs- und Futtermittelmärkte, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörgeräteakustiker, Tankstellen, Kfz-Werkstätten, Fahrradwerkstätten, Banken und Sparkassen.

Gottesdienste

Gottesdienste sind zwar weiterhin erlaubt, allerdings müssen die Mindestabstände und Hygieneregeln eingehalten werden.

Schulen und Kitas

An den Schulen wird der Präsenzunterricht grundsätzlich bis 31. Januar ausgesetzt. Stattdessen gibt es Distanzunterricht. Für die Klassen 1 bis 6 gibt es eine Notbetreuung durch sozialpädagogische Fachkräften oder Schulsozialarbeiter geben. Klausuren in den Jahrgangsstufen Q1 und Q2 sowie in den Klassen 12 und 13 der beruflichen Gymnasien und in Abschlussklassen von Berufskollegs sollen aber möglich sein. Letztere können nach Sondergenehmigung sogar als Einzige im Präsenzunterricht beschult werden.

Kitas bleiben für alle offen, gehen aber in den »eingeschränkten Pandemiebetrieb«: Gruppen sollen voneinander getrennt sein. Um das personell zu organisieren, ist der Betreuungsumfang für jedes Kind im Januar um 10 Stunden gekürzt – Ausnahmen sind aber möglich.

Alten- und Pflegeheime

In den Alten- und Pflegeheimen sollen die Schutzmaßnahmen verstärkt werden. Unter anderem müssen Besucher*innen in den Einrichtungen eine FFP2-Maske ohne Filter tragen.

Alle aktuell geltenden Regeln könnt ihr in der Coronaschutzverordnung des Landes NRW nachlesen. Informationen zu Öffnungszeiten von lokalen Ämtern und Behörden findet ihr auf der Seite der Stadt Essen.

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